Automatikuhr

Automatikuhren besitzen kein Uhrwerk, das regelmäßig aufgezogen oder anhand einer Batterie betrieben werden muss. Stattdessen arbeiten diese speziellen Werke mittels der physikalischen Kräfte der Massenträgheit und der Schwerkraft. Praktisch bedeutet dies, dass eine Automatikuhr sich lediglich durch die Bewegung des Handgelenks automatisch selbst aufzieht. Dies geschieht bei modernen Modellen anhand eines Rotors, der bei Bewegung ein Drehmoment auf den Aufziehmechanismus ausübt. Da Automatikuhren gleichmäßiger laufen, besitzen sie in der Regel eine größere Ganggenauigkeit.
Erste Automatikmodelle funktionierten mittels eines Pendelschwungs. Erst in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde für den Aufziehmechanismus ein Rotor eingesetzt. In Deutschland wurden die ersten Automatikuhren schließlich zu Beginn der 50er Jahre von Durowe, Junghans und Bifora-Uhren hergestellt.