Uhrenlexikon

  • A
  • Analoganzeige - Analoguhren, also Uhren, die eine Analoganzeige haben, besitzen ein klassisches Ziffernblatt, die die Uhrzeit anhand von Stunden-, Minuten- und Sekundenzeigern angeben.

  • Arabische Ziffern - Die arabischen Ziffern entsprechen der modernen Zahlschrift in westlichen Ländern. Die Ausbreitung dieser Zahlschrift, deren mathematisch korrekter Name eigentlich indisch-arabische Ziffern lautet, begann zu Beginn des 13. Jahrhunderts ausgehend vom westeuropäischen Raum.

  • Armband - Das Armband ist sowohl funktional als auch optisch ein wichtiger Bestandteil der klassischen Armbanduhr, welche am Handgelenk getragen wird. Die Gestaltung wie auch das Material kann heute ganz unterschiedlich sein. Klassischerweise besteht ein Uhrenarmband aus Leder, oft mit einer besonders aufbereiteten Optik. Gängig sind ebenfalls Gliederarmbänder aus Metall wie Edelstahl. In höherpreisigen Segmenten sind Armbänder aus Edelmetallen ebenfalls häufig zu finden.

  • Atomuhr - Die Atomuhr zeigt die genaueste Uhrzeit an. Nach ihr orientieren sich präzise Zeitangaben. Daher ist für Atomuhren auch die Bezeichnung Primäruhren gebräuchlich. Ihren Namen verdankt diese Uhr ihrer besonderen Gangart. Die Frequenz wird hierbei von Strahlungsübergängen der Elektronen freier Atome gemessen. Hieraus kann der präzise Zeittakt abgeleitet werden. Das Verfahren ist höchst wissenschaftlich und aufwändig.

  • Automatikuhr - Automatikuhren besitzen kein Uhrwerk, das regelmäßig aufgezogen oder anhand einer Batterie betrieben werden muss. Stattdessen arbeiten diese speziellen Werke mittels der physikalischen Kräfte der Massenträgheit und der Schwerkraft. Praktisch bedeutet dies, dass eine Automatikuhr sich lediglich durch die Bewegung des Handgelenks automatisch selbst aufzieht. Dies geschieht bei modernen Modellen anhand eines Rotors, der bei Bewegung ein Drehmoment auf den Aufziehmechanismus ausübt.